Marilyn Monroe Ausstellung im Historischen Museum Speyer

Seit 16. Dezember 2018 findet im Museum der Pfalz die Ausstellung „Marilyn Monroe - Die Unbekannte“ statt.

Eine Ausstellung rund um eine Ikone aus der Mid-Century Ära. Genau das Thema der Collage Gallery. Und Marilyns Style und ihre Aura sind sehr mit der Pop Kultur verbunden. Wir waren dort.

Die Ausstellung betrachtet das ganze Leben vom Marilyn Monroe. Von der Geburt bis zum Tod.

Es sind hauptsächlich Objekte aus der exklusiven Privatsammlung von Ted Stampfer, der weltweit größten Marilyn Monroe Sammlung in Art und Zusammenstellung. Gezeigt werden daraus hochwertige Kleidungsstücke, Accessoires, Pflege- und Stylingprodukte, Requisiten, Privatbriefe und Filmdokumente sowie Fotografien, die erstmals in Deutschland in dieser Kombination zu sehen sind. Ergänzt wird die Ausstellung um Einzelstücke internationaler Sammler. Ted Stampfer unterstützt weltweit Marilyn Monroe Ausstellungen. Dazu die eine oder andere Filmrequisite.

Zum Beispiel ein original Anzug von Clark Gable, ein Fotokostüm von „Vom Winde verweht“ oder ein Regenhut von Frank Sinatra.

Der Mythos Marilyn ist über all die Jahre gerade durch Bilder entstanden. War sie zunächst das beliebteste Pin-Up Girl der Vereinigten Staaten, gelang es ihr, sich über die Jahre zu eine Stilikone zu entwickeln. War das Ihr Plan, als sie in jungen Jahren im Flugzeugwerk arbeitete? Eine ehrgeizige und unabhängige Frau, in der USA, die nichts zu verlieren hatte in den Kriegsjahre. Falls Ja, hat Marilyn Monroe ihr Ziel erreicht.

 

Sie entdeckte Make-Up, entwickelte ihre berühmte wasserstoffblonde lockige Kurzhaarfrisur und wurde immer mehr zur der uns bekannten Marilyn. Sie entwickelte dazu auch ihren eigenen Intellekt und Horizont. Marilyn war schlagfertig und auf ihre ganz besondere Art und Weise sexy. 

 

Die unbekannte Marilyn setzte sich viel mit Politik und Wohltätigkeit auseinander. Sie ging zu Demonstrationen und hatte als Frau eine eigene Meinung. Sie war emanzipiert und besaß eine eigene und erfolgreiche Produktionsfirma. Bei der Eröffnung war zum Beispiel auch Marlene Dietrich zu Besuch. Sie betrieb Networking, da war das Wort noch nicht bekannt und sicher kein Geheimnis - sie konnte flirten, wie keine andere. Das war seinerzeit nicht Salonfähig.

 

Monroe war auch eine extrem coole Socke: In den 1950er gab es den Jazzclub Mocambo in Los Angeles. Dieser Club war bei den Hollywood Stars sehr beliebt. Marilyn wollte, dass der Club Ella Fitzgerald engagiert. Der Inhaber war aufgrund der Hautfarbe von Ella skeptisch. Marilyn bot an, bei jedem Auftritt von Ella am ersten Tisch an der Bühne zu sitzen. Der Inhaber willigte ein, Marilyn saß bei jeder Show am ersten Tisch und war nicht nur hier ihrer Zeit voraus.

 

Im wahrsten Sinne des Wortes wird ihrem Tod viel Raum gegeben. Selbstmord oder Mord? Ist es vielleicht auch diese unbeantwortet Frage, die den Mythos am Laufen hält? Vielleicht finden Sie in der Ausstellung die Antwort.

 

Diese Themen finden sich in der gut aufgemachten Ausstellung wieder. Es ist den Ausstellungsmachern zu wünschen, dass sich auch jüngere Menschen für Marilyn Monroe interessieren. Es ist die Zeit wert, sich mit Marilyn zu beschäftigen. In vieler Hinsicht eine außergewöhnliche Frau und das ist in der Ausstellung auch so zu sehen. Ja, es kommt einiges Unbekanntes ans Licht und wir sind sicher, daß auch Ihr beim Ausstellungsbesuch etwas Neues über Marilyn lernt.

 

In der Ausstellung ist fotografieren ist verboten, es gibt einen umfangreichen Katalog.

 

Weitere Informationen auf der Museumshomepage


Die Collage

Classic Design, Schallplatten, historische Werbeträger, Taschen & mehr.
Kutschergasse 13
67346 Speyer

Telefon: 06232/ 854699

Mobil: 0178/ 8959294


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