Buchtip: Hans Eichenberger - Protagonist der Schweizer Wohnkultur Billing & Eberly, erschienen bei Scheidegger und Spiess

Hans Eichenberger

 

Protagonist der Schweizer Wohnkultur

 

Vorweg: Mit dem Buch Hans Eichenberger - Protagonist der Schweizer Wohnkultur haben die beiden Autoren Joan Biling und Samuel Eberli ein sehr umfassendes Buch über das Leben und Werk des Schweizer Designers Hans Eichenberger geschaffen. Es gehört zu einer Reihe viel beachteter Veröffentlichungen, die das kulturelle Erbe des Schweizer Designs sichern. 

 

Das Buch führt, in Hardcover gebunden, mit mehr als 150 Bildern und Konstruktionplänen in die Tiefe des Lebens und Wirken des Hans Eichenberger. Bekannt als Innenarchitekt und Gestalter von Holz und Stahlrohrmöbel. Zusammen mit Persönlichkeiten wie Teo Jakob, Max Bill, Alfred Roth, Alfred Hablützel, Peter und Robert Haussmann, Kurt Thut, Ernst Röthlisberger, Edlef Brandixen und das Architekturkollektiv Atelier 5 hat Hans Eichenberger die Schweizer Design-Szene seit den 1950er Jahren geprägt.

 

Besonders an dem Buch ist, dass die Autoren Hans Eichberger oft besuchten und einen großen Einblick in dessen Archiv und Familienleben hatten. Jede Seite lebt durch die Bilder und Konstruktionsplänen aus der Primärquelle Hans Eichenberger. 

 

Die Möbel in den einzelnen Essays sind mit viel Liebe für das Detail von Michael Lio fotografiert. Die Sätze „Bett, Tisch, Stuhl, der Rest erledigt die Architektur“ oder „Einen Stuhl brauche im zum Sitzen, nicht zum bestaunen“ stammen aus seinem Munde. Doch zeigt diese gelungene Werkschau, dass Architektur doch auch Wohnobjekte braucht. 

 

 

Aufgebaut ist es mit biographischen Meilensteine, 26 Objektdossiers verschiedener Autoren und einer Werkliste von 1950-1990.

Das Buch zeigt seine bekannten Arbeiten, die detailliert dargestellt werden:

  • Kolonialsessel
  • Stehleuchte HE
  • Siedlung Halen
  • Bistro Halen
  • Saffa-Stuhl HE 103
  • Tisch HE 116
  • Stahlrohrsessel Cantu
  • Sessel HE 113
  • Taschenbuchladen
  • Gartenstuhl
  • Holzstuhl
  • Teo Jakob Laden Genf
  • Klappstuhl 1901 FS
  • Stahlrohrmöbel
  • Neue Polstermöbel
  • Expostuhl
  • Kloster Chicago
  • Anti-Möbel
  • Kofferschreibmaschine
  • Stuhl Lissa
  • Litfasssäule Wogg
  • Tisch Wogg 7

Viele Geschichten aus der Schaffenszeit von 1942 bis 1990 bereichern das Buch. Wie er von seiner gewerblichen Schreinerlehre zum Zeichnerpraktikum bei Marcel Gascoin kam. Das er sich autodidaktisch mit Design und Architektur beschäftigte. 1955 wäre ich gerne dabei gewesen, wie er mit seiner Citroën Ente Möbel ausgefahren hat. Oder als 1961 die Schweiz einen Wettbewerb „Gute Möbel“ ausrief. Thema war unter anderem wandelbare Möbel für eine mitwachsende Wohnung und in der Schweiz herstellbar. Der Holzstuhl für Arbeit und Essen erreichte Platz Zwei. Heute ist Minimalismus und Nachhaltigkeit immer wieder ein großes Thema.

 

2016 erhält Hans Eichenberger die wichtigste Schweizer Design-Auszeichnung, den Grand Prix Design des Bundesamtes für Kultur. 

Dieses Werk würdigt seine Arbeit und ist ein sehr tiefgehendes und geschichtlich bewegendes Werk über Schweizer Design. Absoluter Lesetip für alle Classic Design Liebhaber und Vintage Freunde, speziell auch Schweiz.

 

Joan Billing & Samuel Eberli

Hans Eichenberger

Protagonist der Schweizer Wohnkultur

Scheidegger & Spiess

190 Seiten, Hardcover, 48 €

ISBN 978-3-85881-521-7


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